{"id":9824,"date":"2013-04-12T12:43:22","date_gmt":"2013-04-12T10:43:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/der-reiz-kleiner-stadte\/"},"modified":"2021-11-20T15:22:51","modified_gmt":"2021-11-20T14:22:51","slug":"der-reiz-kleiner-stadte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.it.tarnow.pl\/de\/es-ist-sehenswert\/der-reiz-kleiner-stadte\/","title":{"rendered":"Der Reiz kleiner St\u00e4dte"},"content":{"rendered":"<p>Die ersten schriftlichen \u00dcberlieferungen \u00fcber die Orte der Tarnower Region stammen aus dem Anfang des 12. Jahrhunderts. In den erhaltenen Urkunden kommen die Eigennamen von D\u00f6rfern u.a von Tarn\u00f3w, Ci\u0119\u017ckowice, Ryglice, Lubaszowa, Tuch\u00f3w und \u017babno vor. Im 13. Jh. erlangte Wojnicz einen Stadtstatus und war der Sitz des Kastellans von Wojnicz, der eine der gr\u00f6\u00dften Kastellaneien in Polen unter den ersten Piasten verwaltete. Das 14. Jh. geh\u00f6rte zu der Periode der intensiven Entwicklung &#8211; in der Tarnower Region entstanden die ersten St\u00e4dte u.a Tarn\u00f3w, Ci\u0119\u017ckowice, Ryglice, Tuch\u00f3w und \u017babno. Die zahlreichen Privilegien, die von dem K\u00f6nig Kazimierz Wielki verliehen wurden, sowie auch die g\u00fcnstige Lage an den wichtigen Handelsrouten beg\u00fcnstigten ihren Ausbau. Auf das Mittelalter fiel die gr\u00f6\u00dfte Bl\u00fctezeit der Ortschaften in der Tarnower Region. Durch intensiven Handelsaustausch, der sowohl im Inland als auch im Ausland stattfand, nahmen der Wohlstand und die Bedeutung der St\u00e4dte der Tarnower Region zu. Das Recht die Jahrm\u00e4rkte abzuhalten erhielten die n\u00e4chsten St\u00e4dte.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"269\" class=\"size-medium alignleft wp-image-36084\" src=\"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Ciezkowice_corner_house_small-300x269.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Ciezkowice_corner_house_small-300x269.jpg 300w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Ciezkowice_corner_house_small.jpg 477w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\r\n<p>Als unbestrittener Leader galt der Ort <b>Ci\u0119\u017ckowice<\/b>, der das Recht erhielt, f\u00fcnf Jahrm\u00e4rkte abzuhalten. Der Handel spielte in der damaligen Zeit eine gro\u00dfe Rolle, wovon der Entschluss von Zygmunt August aus dem Jahre 1518 zeugt, der die w\u00f6chentliche Kirchweih in Zakliczyn aufgehoben hat, weil sie eine Konkurrenz f\u00fcr den Ort Czch\u00f3w bildete. In den St\u00e4dten entstanden zahlreiche Handwerkz\u00fcnfte, was zur Herausbildung von bestimmten Handwerken f\u00fchrte. Auf diese Weise wurde Czch\u00f3w das zweitgr\u00f6\u00dfte Webereizentrum in Kleinpolen. Das Ende der dynamischen Entwicklung der St\u00e4dte in der Tarnower Region fi el auf das 17. Jh. Dazu trugen sowohl \u00dcberf\u00e4lle einer fremden Macht u.a von der schwedischen und ungarischen, sowie auch Seuchen, Krankheiten und Hungersn\u00f6ten bei. Verfallene St\u00e4dte haben immer noch nicht ihren alten Glanz zur\u00fcckbekommen. Die schwachen Ausdr\u00fccke der Belebung wurden zuerst durch Polens Aufteilungen und dann durch die beiden Weltkriege niedergeschlagen. Erst nach 1989 haben die in freien Wahlen gew\u00e4hlten Selbstverwaltungsbeh\u00f6rden angefangen, an der Belebung dieser St\u00e4dte systematisch zu arbeiten. Die Orte und St\u00e4dte sind wieder f\u00fcr die Einwohner und Zugereiste freundlich geworden. Besonders f\u00fcr diese, denen sowohl die Architektur, das Klima als auch die \u00f6rtliche Folklore gef\u00e4llt.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"640\" height=\"853\" class=\"size-listitem alignleft wp-image-36089\" src=\"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Ciezkowice_arcaded_houses_small.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Ciezkowice_arcaded_houses_small.jpg 640w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Ciezkowice_arcaded_houses_small-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\r\n<p>Die \u00e4ltesten Informationen \u00fcber <b>Ci\u0119\u017ckowice<\/b> befinden sich in einer Urkunde aus den Jahren 1123-1125 vom Bischof Idzi, in der das Errichten des Klosterbesitztums in Tyniec festgelegt wurde. Die Siedlung hat im Jahre 1348 ihre Stadtrechte erhalten, den so genannten Gr\u00fcndungsakt von dem K\u00f6nig Kazimierz Wielki. Bis heute ist der mittelalterliche Aufbau der Stadt erhalten geblieben mit dem umfangreichen rechteckigen Marktplatz und mit den von seinen Ecken hinaus f\u00fchrenden Stra\u00dfen. Das spezifische Klima der Stadt bilden die historischen Holz- Mauerh\u00e4user mit Arkaden aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Diese Geb\u00e4ude hatten die Kammkonstruktion mit Untermauerung und Fundamenten aus Sandstein mit Sattel- Walmd\u00e4chern, mit profilierten Holzpfeilern, die charakteristische Arkaden bildeten. Das sich in der Mitte des Marktplatzes befindliche gemauerte Rathaus aus dem 19. Jh. zusammen mit dem kleinen Innenhof und dem Uhrt\u00fcrmchen verleihen der Stadt einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Reiz. Wenn man Ci\u0119\u017ckowice besucht soll man sich auch eins der sch\u00f6nsten Naturreservaten \u201edie Versteinerte Stadt\u201d ansehen. Auf dem Gebiet von 15 ha befinden sich die zahlreichen Felsengruppen aus Sandstein, die sehr interessant durch ihre ungew\u00f6hnlichen Formen sind. Die \u00fcber die H\u00fcgel verstreuten sowohl kleine als auch gr\u00f6\u00dfere Felsenformen machen den Eindruck der Ruine der damaligen Siedlung.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium alignleft wp-image-36104\" src=\"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Tuchow_Monastery_small-300x225.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Tuchow_Monastery_small-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Tuchow_Monastery_small.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\r\n<p>Die erste schriftliche Erw\u00e4hnung \u00fcber <b>Tuch\u00f3w<\/b> stammt aus dem Jahre 1105, aus einer Urkunde, in der der Papstlegat Idzi mitteilte die damalige Siedlung Tukow, der Abtei Benediktiner zu schenken. Im Jahre 1340 verlieh der K\u00f6nig Kazimierz Wielki Tuch\u00f3w die Stadtrechte. Einen bedeutenden Einfluss auf diese Entscheidung hatten die gro\u00dfen Einkommen aus der Salzmine in Tuch\u00f3w. In der Zeit der Stadtgr\u00fcndung wurde der Marktplatz abgesteckt, in dessen Mitte das Rathaus errichtet wurde. Der mittelalterliche Aufbau der Stadt ist bis heute erhalten geblieben. Zur Zeit gibt es in Tuch\u00f3w das gr\u00f6\u00dfte Zentrum des Marienkults in der ganzen Tarnower Di\u00f6zese. Im Redemptoristenkloster befindet sich das ber\u00fchmte Bild von Mutter Gottes, das schon im Jahre 1641 als Wunderbild anerkannt wurde. Das Fest der Mutter Gottes in Tuch\u00f3w, welches j\u00e4hrlich von hunderttausend Pilgern aus ganz Polen besucht wird, findet im Juli statt und f\u00e4ngt mit einer w\u00f6chentlichen Kirchweih an.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium alignleft wp-image-36114\" src=\"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Zakliczyn_clock_small-300x225.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Zakliczyn_clock_small-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Zakliczyn_clock_small.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\r\n<p><b>Zakliczyn<\/b> &#8211; das St\u00e4dtchen an dem Dunajecfluss, trug urspr\u00fcnglich den Namen Opatkowice. Erstmals wurde es im Jahre 1215 erw\u00e4hnt. Den heutigen Namen nahm die Stadt im Jahre 1558 an, als der Besitzer des nahe liegenden Melsztyn &#8211; Spytek Jordan den Ort von den Benediktinern in Tyniec \u00fcbernommen hatte. Zakliczyn entstand auf dem Plan in Form einer Spindel, mit einem umfangreichen rechteckigen Marktplatz und mit den von seinen Ecken hinaus f\u00fchrenden Stra\u00dfen. Die urspr\u00fcngliche h\u00f6lzerne Bebauung der Stadt war einzigartig, von neun Strebepfeilern gest\u00fctzt.<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"240\" height=\"180\" class=\"size-medium alignright wp-image-36119\" src=\"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Zakliczyn_arcaded_houses.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\r\n<p>Diese Konstruktion erm\u00f6glichte die v\u00f6llige Unabh\u00e4ngigkeit der Kammw\u00e4nde von dem Dachgebinde, wodurch das beliebige Gestalten von W\u00e4nden m\u00f6glich war, ohne das es notwendig war, die Dachkonstruktion zu besch\u00e4digen. Drei \u00e4u\u00dfere Pfeiler schufen die Arkaden, die herausragende Dachtraufen st\u00fctzten. Ein Dutzend von solchen H\u00e4usern aus dem 19. Jh. ist bis heute an der Mickiewicz- und Malczewskistra\u00dfe erhalten geblieben u.a. \u201edas Haus zur Waage\u201d, in dem sich die regionale Stube befindet. Wenn man in Zakliczyn ist, sollte man unbedingt an den traditionellen Jahrm\u00e4rkten teilnehmen, die schon seit 600 Jahren immer mittwochs stattfinden.<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium alignleft wp-image-36094\" src=\"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Lipnica_Main_Square_small-300x225.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Lipnica_Main_Square_small-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Lipnica_Main_Square_small.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\r\n<p>An dem Uszwica-Fluss und dem Gorza\u0144ski Bach liegt <b>Lipnica Murowana<\/b>. Die \u00e4ltesten Erw\u00e4hnungen stammen aus dem Jahre 1325. In den Rechnungsb\u00fcchern wurde der von dem Pfarrer von Lipnik gezahlte Peterspfenning verzeichnet. Der K\u00f6nig W\u0142adys\u0142aw \u0141okietek verlieh Lipnica Murowana 1326 die Stadtrechte. Bis heute ist die mittelalterliche Gr\u00fcndungsform der Stadt mit dem eckigen Marktplatz und den von seinen Ecken hinaus f\u00fchrenden Stra\u00dfen erhalten geblieben. Am Marktplatz haben h\u00f6lzerne Erdgeschossh\u00e4user mit Arkaden \u00fcberstanden. Die ganze Bebauung bildet eine der wertvollsten Sehensw\u00fcrdigkeiten in Lipnica Murowana.<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium alignright wp-image-36099\" src=\"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Lipnica_church_frescoes_small-300x225.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Lipnica_church_frescoes_small-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Lipnica_church_frescoes_small.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\r\n<p>Zu den gr\u00f6\u00dften Sch\u00e4tzen des St\u00e4dtchens geh\u00f6rt die in derselben Form erhaltene gotische Holzkirche des Heiligen Leonard. Der Legende zufolge entstand das christliche Gotteshaus schon im Jahre 1141 anstelle des heidnischen altslavischen Tempels. Seit der Zeit ihres Umbaus im 15. Jh. ist sie keinen \u00c4nderungen ausgesetzt worden au\u00dfer den notwendigen Restaurierungsarbeiten. Die originelle Architektur und die kirchliche Einrichtung haben der Kirche den einzigartigen Wert verliehen, so dass sie in die Liste der UNESCO als Weltkulturerbe aufgenommen worden ist. Lipnica ist auch ber\u00fchmt f\u00fcr seinen j\u00e4hrlichen Osterpalmenwettbewerb.<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-174304 size-medium\" src=\"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Spacerki-Czch\u00f3w-2019-9-400x266.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"266\" \/><\/p>\r\n<p>Die ersten schriftlichen Erw\u00e4hnungen \u00fcber <b>Czch\u00f3w <\/b>stammen aus den Jahren 1208-1218. Sie erschienen zum ersten Mal im Kalender des Krakauer Kapitels, wo es verzeichnet wurde, wie der Bischof Wincent Kad\u0142ubek den Zehnt aus Czch\u00f3w an das Kapitel vergeben hat. Bevor Czch\u00f3w seine Stadtrechte erhielt, lag die damalige Siedlung an der ungarischen Handelsroute und diente als Sitz der k\u00f6niglichen Zollstation. Auf die Stadtgr\u00fcndung nach \u201eNeumarkter Recht\u201d erlaubte Ende des 13. Jahrhunderts der F\u00fcrst Leszek Czarny. Im Jahre 1355 verlieh der K\u00f6nig Kazimierz Wielki der Ortschaft das \u201eMagdeburger Recht\u201d. Bis heute ist die kleinst\u00e4dtische Architektur mit h\u00f6lzernen Arkadenh\u00e4usern aus der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert erhalten geblieben. In der s\u00fcd\u00f6stlichen Ecke des Marktplatzes befindet sich die gotische Kirche Maria Geburt aus dem Jahre 1346 mit gut erhaltenen romanischen Elementen und wertvollen Fresken \u201eVia Crucis\u201d Zu den gr\u00f6\u00dften Attraktionen in Czch\u00f3w geh\u00f6rt bestimmt die Schlossruine aus dem 14. Jh. mit einem restaurierten Beobachtungs- und Verteidigungsturm.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"579\" height=\"436\" class=\"size-listitem alignright wp-image-36109\" src=\"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Wojnicz_church_ceilling_small.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Wojnicz_church_ceilling_small.jpg 579w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Wojnicz_church_ceilling_small-300x226.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 579px) 100vw, 579px\" \/><\/p>\r\n<p><b>Wojnicz<\/b> der Ursprung der Stadt liegt in einer Marktsiedlung, die sich bei der Kastellanburg befand. Sie war ein wichtiges Zentrum der Kastellanmacht in der Wende vom 11. ins 12. Jh. und eine der gr\u00f6\u00dften unter den ersten Piasten. Die Stadtrechte verlieh der Stadt der F\u00fcrst Boleslaw Wstydliwy vor 1277. Dann wurde es von dem K\u00f6nig Kazimierz Wielki 1349 nach Magdeburger Recht begr\u00fcndet. Besonders sehenswert sind Befestigungen aus der Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert die so genannten \u201eKastellanwallen\u201d, die in der damaligen Zeit die an dem Dunajecfluss liegende Kastellanburg sch\u00fctzten. Au\u00dferdem finden Beachtung: die Pfarrkirche des Heiligen Wawrzyniec mit der barocken Innenausstattung, ornamentalen und figuralen Polychromie von Jan Nevd\u00f6rfer aus dem Jahre 1768, der Glockenturm der Kirche des Heiligen Wawrzyniec aus dem Jahre 1663 und die Hilfskirche des Heiligen Leonard aus dem 15. Jh.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die ersten schriftlichen \u00dcberlieferungen \u00fcber die Orte der Tarnower Region stammen aus dem Anfang des 12. Jahrhunderts. 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