{"id":9814,"date":"2010-08-10T14:40:05","date_gmt":"2010-08-10T12:40:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/andere-sehenswurdigkeiten-in-tarnow\/"},"modified":"2021-11-20T14:55:41","modified_gmt":"2021-11-20T13:55:41","slug":"andere-sehenswurdigkeiten-in-tarnow","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.it.tarnow.pl\/de\/es-ist-sehenswert\/tarnow-13\/andere-sehenswurdigkeiten-in-tarnow\/","title":{"rendered":"Andere Sehensw\u00fcrdigkeiten in Tarn\u00f3w"},"content":{"rendered":"<p><b>Alter katholischer Friedhof<\/b> &#8211; fundiert in etwa 1790 in Zablocie. Er stellt die gr\u00f6sste Necropolis in Tarnow dar, welche fast 4000 Gr\u00e4ber und Hunderte d\u00fcsterer Monumente von bedeutend historischem und k\u00fcnstlerischem Wert besitzt. Unter anderem sind hier Gr\u00e4ber von Menschen, die im Aufstand in den Jahren 1831 und 1863 get\u00f6tet wurden, Opfer von der Bauernaufruhr in 1846 und die Opfer des Zweiten Weltkriegs. Die \u00e4ltesten Grabsteine datieren bis ins 18. Jh. zur\u00fcck und geh\u00f6ren Anna Maria Radziwill von der Lubomiski Familie, dem Bischof Florian Janowski und der Herzogn von Sanguszko, die hier eine Friedhofskapelle im Neo- Gotikstil besitzt. Jan Szczepanik, der Vorl\u00e4ufer der Farbfotographie liegt hier begraben.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>\u00a0<b>Die fr\u00fchere Bernardin Kirche<\/b> &#8211; wurde im Jahre 1468 als ein Teil des Bernardin Klosters konstruiert, und enth\u00e4lt immernoch einige Gotik Z\u00fcge.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>\u00a0<b>Die zeitgen\u00f6ssische Bernardin Kirche<\/b> wurde unter dem Einfluss der Barock &#8211; Architektur im Jahre 1776 erbaut.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>\u00a0<b>Das Mausoleum von General J\u00f3zef Bem<\/b><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-205329 size-medium\" src=\"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Tarn\u00f3w-Mauzoleum-gen.-J.-Bema-1-400x267.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"267\" \/><\/p>\r\n<p>Das Mausoleum des Generals J\u00f3zef Bem Freiheitsk\u00e4mpfers um die polnische und ungarische Unabh\u00e4ngigkeit w\u00e4hrend des Novemberaufstandes und der V\u00f6lkerfr\u00fchling wurde in der Mitte des Teichs im Stadtpark errichtet, wo fr\u00fcher ein Schussgarten war. Er wurde in Tarnow 1794 geboren und ist in Aleppo (Syrien) gestorben. Urspr\u00fcnglich ruhte er auf einem muslimischen Friedhof. 1926 entstand in Tarnow ein Komitee, dessen Aufgabe darauf beruhte, seine Asche nach Polen zu bringen und den General in seiner Heimatstadt zu beerdigen. Dieses Unternehmen bevormundeten die Spitzen der polnischen Beh\u00f6rden Ignacy Mo\u015bcicki und J\u00f3sef Pi\u0142sudski. Im Jahre 1928 hat der B\u00fcrgermeister von Tarn\u00f3w Dr. Julian Kryplewski bei dem Professor Adolf Szyszko- Bohusz einen Bauentwurf und die Anfertigung des Mausoleums f\u00fcr den Helden bestellt, das im Stadtpark auf einer Insel, von einem Teich umgeben errichtet werden sollte. Das Mausoleum nimmt die Form eines Sarkophags \u00fcber sechs Kolumnen mit korinthischen Kapitellen an. Auf den Sarkophagw\u00e4nden gibt es:<\/p>\r\n<p>\u00a0Daten: 1794 (Geburtsdatum), 1850 (Todesdatum), 1929 (Ausfuhr seiner Asche nach Tarn\u00f3w)<br \/>\r\n\u00a0Inschriften: auf Polnisch J\u00f3zef Bem, auf Ungarisch (\u00fcbersetzt als &#8222;V\u00e4terchen Bem, der Freiheitsk\u00e4mpfer um die ungarische Unabh\u00e4ngigkeit 1848-49, auf T\u00fcrkisch mit dem arabischen Alphabet geschrieben Ferik Murad Pasza (das Wort Ferik bedeutet General, Murad Pasza ist der t\u00fcrkische Name von J\u00f3zef Bem). Die Asche des Generals J. Bem wurde in den Sarkophag gelegt w\u00e4hrend der Feierlichkeiten am 30. Juli 1929 mit der Beteiligung des Milit\u00e4rs und ausl\u00e4ndischen Delegationen.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p>\u00a0<b>Die Burgruine der Familie Tarnowski<\/b><\/p>\r\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-medium alignright wp-image-24558\" src=\"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Ruiny-zamku-Tarnowskich-400x300.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\r\n<p>Die Burg begann im Jahre 1329 Spycymir Leliwita zu bauen, ein Jahr nachdem ihm von dem K\u00f6nig das Dorf Tarnowiec (das kleine Tarn\u00f3w) verliehen worden ist. Dieses Datum hat die Chronik der Bernhardinerabtei aus dem 17. Jh. \u00fcbertragen. Im Jahre 1331 wurde schon die Kapelle auf der Burg geweiht. Urspr\u00fcnglich war das ein Stein- Ziegelbau. Man hat die Festungen in Rytro, oder im nahe gelegenen Czch\u00f3w nachgeahmt. Die Burg mit einem gro\u00dfen Turm, aber kleinem Residenzteil, mit der schon fr\u00fcher erw\u00e4hnten Kapelle, und mit einer Umfassungsmauer mit dem Tor hob sich auf der Anh\u00f6he des Martinbergs empor. Die Burg umfasste ein Graben. Heute sind das nur schwer zu erkennbare Umrisse. Im Jahre 1441 wurde die Burg von Ungarn erobert und niedergebrannt. In der zweiten H\u00e4lfte des 15. Jh. hat die Burg Jan Amor Tarnowski wiederaufgebaut.<\/p>\r\n<p>\u00a0Einige Jahre nachher hat hier seine Residenz mit damals modernem Basteisystem der Befestigungen der Hetman Jan Tarnowski geschaffen. Ziemlich gut hat sich das Arsenal von der Ostseite mit Pfeilern und mit den \u00dcberresten von Gew\u00f6lben erhalten. Auf der Burg befanden sich damals eine Bibliothek, eine R\u00fcstkammer, eine Schatzkammer und ein Familienmuseum. Im westlichen Teil der Burg gab es Speicher, eine B\u00e4ckerei, eine Brauerei und ein Tiergarten.<\/p>\r\n<p>\u00a0Von der &#8222;hohen Burg&#8220; zur &#8222;niedrigen Burg&#8220; f\u00fchrte der Weg \u00fcber die Br\u00fccke, \u00fcber dem im Felsen gehauenem Sattel (diese Br\u00fccke trennte die zwei Burgen voneinander). Nach dem Tode des Sohnes von Hetman (Jan Krzysztof) hat die Burg seine Schwester Zofia, die Frau des F\u00fcrsten Konstanty Ostrogski geerbt. Nach ihrem Tode 1570 f\u00fchrten zwei Familien (Rzochowskilinie aus der Familie Tarnowki und Ostrogski Familie) den Krieg. Die Burg wurde in der Nacht vom 17. auf den 18. April 1570 erobert und beraubt. Seit dieser Zeit war die Burg keine Residenz mehr. Hier amtierten nur die Gemeindevorsteher der Familien Ostrogski, Zas\u0142awski und Lubomirski und endlich der Sanguszko Familie. Langsam begann die Burg in Verfall zu geraten.<\/p>\r\n<p>\u00a01723 versetzte die Sanguszko Familie die Oberherrschaft in Gumniska. Seit 1741 erleidet die Ruine das Abrei\u00dfen. Das Abrissmaterial wurde f\u00fcr den Bau der Kirche und des Bernhardinerinnenklosters verwendet. Die Fassaden befinden sich aller Wahrscheinlichkeit nach in den B\u00fcrgerh\u00e4usern am Marktplatz und in der schon erw\u00e4hnten Kirche der Bernhardinerinnen. Auch ein Portal gibt es im Schloss der Sanguszko Familie in Gumniska. 1848 begann man die Burg\u00fcberreste zuzusch\u00fctten und einen Gedenkh\u00fcgel zu schaffen, der den Opfern des galizischen Gemetzels gewidmet wurde. Diese Arbeiten wurden jedoch unterbrochen im Auftrag der damaligen Beh\u00f6rde.<\/p>\r\n<p>\u00a01939 hat der F\u00fcrst Roman Sanguszko die Ruine der Stadt Tarn\u00f3w \u00fcbergeben.<\/p>\r\n<p>\u00a0Mit den ersten arch\u00e4ologischen Ausgrabungen hat man noch vor dem Krieg angefangen. In den Jahren 1963-69 hat die Initiative im gro\u00dfen Ausma\u00df der Verein f\u00fcr Pflege der Tarnower Stadtdenkm\u00e4ler ergriffen. Es erfolgte die Enth\u00fcllung der Ruinen und eine teilweise Rekonstruierung. Die Tarnower Burg besitzt ihre eigene Monographie von Krzysztof Moskal mit dem Titel &#8220; In Castro Nostro Tarnoviensi&#8220;.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><b>Der Springbrunnen \u2013 das Sonnensystem <\/b><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"266\" class=\"size-medium alignright wp-image-21152\" src=\"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/fontanna-uklad-sloneczny-13-400x266.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/fontanna-uklad-sloneczny-13-400x266.jpg 400w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/fontanna-uklad-sloneczny-13-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/fontanna-uklad-sloneczny-13.jpg 643w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\r\n<p>In der N\u00e4he des Bahnhofs und der Planty Kolejowe (Bahnhofsgr\u00fcnanlagen) befindet sich eine neue Kinderattraktion \u2013 ein Springbrunnen mit der Sonne und dem Sonnensystem. Der Stern wurde aus Glas und Stahl hergestellt und auf den Stahlumlaufbahnen bewegen sich die Granitplaneten. Die durch das Wasser angetriebene Planeten sehen wie die echten Himmelsk\u00f6rper aus, die sich um eigene Achse drehen. Da der Brunnen beleuchtet ist, lohnt es sich hier abends zu kommen, um die effektvollen Wasserspiele zu bewundern.<\/p>\r\n<p>Ein Hintergrund f\u00fcr das Sonnensystem bildet ein schwarzer Basalt, in dessen Leuchtdioden platziert wurden, die die anderen Sterne nachahmen.<\/p>\r\n<p>\u00dcber die Thematik des Springbrunnens entschied u. a. die Tatsache, dass in Tarn\u00f3w einer der ber\u00fchmtesten polnischen Kosmologen, Professor und Priester, Micha\u0142 Heller arbeitet und lebt. Priester Micha\u0142 Heller ist auch ein polnischer <a href=\"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/de\/es-ist-sehenswert\/wussten-sie-dass\/professor-und-priester-michal-heller-der-erste-polnische-templeton-preistrager\/\">Templeton-Preistr\u00e4ger.<\/a><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><b>Das Geb\u00e4ude der Sch\u00fctzengesellschaft<\/b><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"200\" class=\"size-medium alignright wp-image-21443\" src=\"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Budynek-Bractwa-Strzeleckiego-1-300x200.jpg\" alt=\"\" \/><\/p>\r\n<p>Ruhmvolle Traditionen der Hahnenbr\u00fcderschaft in Tarn\u00f3w [Bractwo Kurkowe], die noch aus dem Mittelalter stammen, hat die im Jahre 1845 aufgrund des Dekrets des Gouvernements Galizien [Gubernium Galicyjskie] gegr\u00fcndete Sch\u00fctzengesellschaft fortgesetzt. Der wahre Grund der wieder aufgenommenen T\u00e4tigkeit der Hahnenbr\u00fcderschaft \u2013 die Vorbereitung der Zivilisten auf den eventuellen Kampf um die Unabh\u00e4ngigkeit Polens \u2013 wurde unter dem lakonischen Eintrag in der Satzung verborgen \u00fcber \u201edie anst\u00e4ndige und ordentliche Unterhaltung des Scheibenschie\u00dfens\u201c.<br \/>\r\nDank dem Wohlwollen der Stadtverwaltung, darunter dem pers\u00f6nlichen Wohlwollen des B\u00fcrgermeisters Joseph P\u0119dracki, spendete im Jahre 1866 die Stadt der Gesellschaft 14 Morgen (ungef\u00e4hr 8 Hektare) Ackerland auf dem Gebiet des ehemaligen st\u00e4dtischen Vorwerks Podwale \u2013 Dykson\u00f3wka. In demselben Jahr wurde das Sch\u00fctzengeb\u00e4ude freigegeben, dessen neogotische Block bis zu den heutigen Zeiten \u00fcberdauert hat. Der Autor des Entwurfs konnte Franciszek Lanci oder ein Nachahmer seines Stils sein. Die verputzte Fassade des Geb\u00e4udes ist mit den Zinnen bekr\u00f6nt. Schmale T\u00fcrmchen teilen die Fassade und damit verleihen sie dem Geb\u00e4ude einen monumentalen Charakter. Der gro\u00dfe Saal, der beinahe die H\u00e4lfte des Geb\u00e4udes einnimmt, diente sowohl als ein innerer Schie\u00dfplatz als auch als ein Ballsaal. An der \u00f6stlichen Fassade befindet sich eine Gedenktafel, die J\u00f3zef P\u0119dracki gewidmet wurde. Sie wurde in 1888 dank den Bem\u00fchungen der Mitglieder der Sch\u00fctzengesellschaft eingemauert.<br \/>\r\nHier, in der Nacht am 30. Oktober 1918 wurden ungef\u00e4hr 200 junge Leute aus Nationaler Bereitschaftsdienst der Pfadfinder [Harcerskie Pogotowie Narodowe] und POW kaserniert. Sie haben am fr\u00fchen Morgen des n\u00e4chsten Tages die Entwaffnung der \u00d6sterreicher durchgef\u00fchrt und die Zivilverwaltung in der Stadt \u00fcbernommen.<br \/>\r\nNach dem 2. Weltkrieg wurde das Geb\u00e4ude der erste Sitz des sp\u00e4teren Jugendpalastes sowie der Pfadfindereinheit ZHP in Tarn\u00f3w. Zurzeit befindet sich hier das B\u00fcro f\u00fcr Kunstausstellungen \u2013 die Stadtgalerie in Tarn\u00f3w.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Alter katholischer Friedhof &#8211; fundiert in etwa 1790 in Zablocie. 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