{"id":9813,"date":"2010-08-10T14:34:06","date_gmt":"2010-08-10T12:34:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/sehenswurdigkeiten-der-judischen-kultur\/"},"modified":"2021-11-20T14:54:09","modified_gmt":"2021-11-20T13:54:09","slug":"sehenswurdigkeiten-der-judischen-kultur","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.it.tarnow.pl\/de\/es-ist-sehenswert\/tarnow-13\/sehenswurdigkeiten-der-judischen-kultur\/","title":{"rendered":"Sehensw\u00fcrdigkeiten der j\u00fcdischen Kultur"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"size-medium alignright wp-image-21391\" src=\"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Cmentarz-zydowski-Pomnik-Pomordowanych-Zydow-400x300.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Cmentarz-zydowski-Pomnik-Pomordowanych-Zydow-400x300.jpg 400w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Cmentarz-zydowski-Pomnik-Pomordowanych-Zydow-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Cmentarz-zydowski-Pomnik-Pomordowanych-Zydow-650x488.jpg 650w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Cmentarz-zydowski-Pomnik-Pomordowanych-Zydow-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Cmentarz-zydowski-Pomnik-Pomordowanych-Zydow.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\r\n<p>Im Jahr 1939 z\u00e4hlte Tarn\u00f3w 56 000 Einwohner, wovon ungef\u00e4r 25 000 Juden waren (45% der Stadtbev\u00f6lkerung) und Tarn\u00f3w war die vierte Stadt im fr\u00fchen Galizien, was die Anzahl der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung betraf (nach Lw\u00f3w, Krak\u00f3w und Stanis\u0142aw\u00f3w) und die erste unter den gro\u00dfen St\u00e4dten im Hinblick auf den prozentualen Anteil. In der Stadt gibt es viele Denkm\u00e4ler, die mit der j\u00fcdischen Kultur verkn\u00fcpft sind. Der \u00f6stliche Teil des Vorkriegs- Tarn\u00f3w wurde haupts\u00e4chlich durch die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung bewohnt. Es lohnt sich durch die Judenstra\u00dfe (\u017bydowska- Stra\u00dfe) zu spazieren- ausgehend vom \u00f6stlichen Teil des Marktplatzes, welcher zusammen mit der parallel verlaufenden Wechslerstra\u00dfe (Wekslarska- Stra\u00dfe) den \u00e4ltesten Teil des Viertels schuf, der von Juden bewohnt wurde.<\/p>\r\n<p>Um gut die j\u00fcdische Kultur unserer Region kennen zu lernen, sollte man in die Vergangenheit zur\u00fcckkehren. Die ersten j\u00fcdischen Siedler kamen in diese Gegend im Mittelalter, mit den folgenden Jahrhunderten entwickelte sich eine tolerante Religion in Polen, so dass die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung zunahm. Im Jahre 1939 nahm die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung einen bedeutenden Prozentsatz der Einwohner ein. Viele von ihnen geh\u00f6rten zur kulturellen und intelektuellen Elite (Anw\u00e4lte, \u00c4rzte, Musiker, Lehrer, Unternehmer). Eine bedutende Anzahl der Juden fand sich jedoch in Armut und bewohnten enge h\u00f6lzerne Bauten auf Hinterh\u00f6fen.<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-186811 size-medium\" src=\"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Cmentarz-\u017cydowski-Tarn\u00f3w-12-400x267.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"267\" \/><\/p>\r\n<p>Unsere Region war ein wesentliches religi\u00f6ses Zentrum, mit mehreren Synagogen und dutzenden kleinen Gebetsh\u00e4usern, die &#8222;sztil&#8220; und &#8222;klojz&#8220; genannt wurden. In den St\u00e4dten der Region gab es auch j\u00fcdische Schulen, Druckereien, eine Kultur- und Sozialgesellschaft, so f\u00fchrte man auch ein reiches Gesellschaftsleben. Heute gibt es in unserem Gebiet so wenige Juden, dass es unm\u00f6glich ist ein Minian abzuhalten, da man daf\u00fcr eine Ansammlung, die sich aus 10 erwachsenen Juden- m\u00e4nnlichen Geschlechts (\u00e4lter als 13 Jahre), die in der Synagoge Gebete aufsagen sollten, ben\u00f6tigt.<\/p>\r\n<p>Auch wenn es Juden heute hier so gut wie nicht mehr gibt, existieren viele Materialien der Spuren der unbestrittenen Leistungen ihrer Existenz durch Jahrhunderte auf diesem Flecken Erde. Die Friedh\u00f6fe geh\u00f6ren dabei zu den zahlreichsten Denkm\u00e4lern der j\u00fcdischen Kultur in unserem Gebiet. Abgesehen davon kann man auch Synagogen, Schulen, Badeh\u00e4user und auch Pl\u00e4tze, die mit Erinnerung an den Holocaust verbunden sind, finden. Die interessanteste Auswahl befindet sich im Bezirksmuseum in Tarn\u00f3w, sowie in den Museen in D\u0105browa Tarnowska und in Bochnia. Beachtenswert sind auch die Synagoge, die sich in D\u0105browa Tarnowska befindet, sowie das letzte Gebetshaus, welches nach dem Tod des letzten frommen Juden als j\u00fcdisches Museum erhalten blieb.<\/p>\r\n<p>Am 15. Oktober 1785 hat die Volksz\u00e4hlung nachgewiesen, dass die Juden drei Viertel der Gesamtbev\u00f6lkerung innerhalb der Stadtmauer bilden. Sie erscheinen am Marktplatz 1791, nachdem Aron Garfunkel auf einer Versteigerung ein Haus nach dem Jacenty Majewski gekauft hatte, das damals die Nr. 58 trug und heutzutage die Nr.16. Auf einem 23 Jahre sp\u00e4ter angefertigtem Stadtplan, sind am Marktplatz solche H\u00e4user zu sehen, die den Juden geh\u00f6rten.<\/p>\r\n<p>Der Besitzer des Hauses und des Landgutes am Marktplatz Nr.17 war Nathan Artzt, zum Berl Sax geh\u00f6rte das Haus Nr. 11. Ein Teil des Geb\u00e4udes ohne Arkaden verblieb dem Joseph Staubenreich. In der zweiten Dekade des 19. Jh. ist eine langsame Expansion der j\u00fcdischen Ansiedlung Richtung des heutigen &#8222;Rybny- Platz&#8220; (Fischmarkt), &#8222;Zak\u0105tna-Stra\u00dfe&#8220; und des Marktplatzes bemerkbar. Die Mehrheit der armen Juden hat dicht in kleinen H\u00fctten zusammengedr\u00e4ngt gewohnt, in dem \u00e4ltesten j\u00fcdischen Quartier der Stadt, das &#8222;\u017bydowska- Stra\u00dfe&#8220; (Judenstra\u00dfe) und &#8222;Wekslarska- Stra\u00dfe&#8220; (Wechselstra\u00dfe) verschloss. Erst viele Jahre nachher f\u00e4ngt eine langsame Besiedlung durch Juden des \u00f6stlichen Teils der Stadt an, des &#8222;Grab\u00f3wka- Viertels&#8220; und entlang der &#8220; Lwowska-Stra\u00dfe&#8220; . Das tr\u00e4gt zu einem betr\u00e4chtlichen Zuwachs der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung bei, die auf 45% der Gesamtbev\u00f6lkerung der Stadt stieg. Von 11. bis 19. Juni 1942 wurde der Tarnower Marktplatz zu einem Massenm\u00f6rderplatz der Juden. Den Mord an den Juden hatten die Nazis ausge\u00fcbt im Rahmen der so genannten &#8220; ersten Aktion&#8220;. W\u00e4hrend diesen 9 Tagen sind auf dem Marktplatz ca. 3 Tausend Menschen ums Leben gekommen. In der nahe gelegenen &#8220; Zbylitowska G\u00f3ra&#8220;, im Wald &#8222;Buczyna&#8220; hatten die Nazis 7 Tausend Menschen darunter einige hundert Kinder ermordet. Fast 10 Tausend der Tarnower wurden im Vernichtungslager im Belzec umgebracht.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><b>Die Judenstra\u00dfe<\/b><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"size-medium alignright wp-image-21356\" src=\"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Ul.-Zydowska-03-400x300.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Ul.-Zydowska-03-400x300.jpg 400w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Ul.-Zydowska-03-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Ul.-Zydowska-03-650x488.jpg 650w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Ul.-Zydowska-03-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Ul.-Zydowska-03.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\r\n<p>In \u00f6stliche Richtung ausgehende \u017bydowska- Stra\u00dfe (Judenstra\u00dfe) zusammen mit der parallelen Wekslarka- Stra\u00dfe (Wechslerstra\u00dfe) bilden das \u00e4lteste von Juden bewohnte Stadtviertel. Bis heute erhaltene B\u00fcrgerh\u00e4user stammen aus dem 17. und 18. Jh. und stellen charakteristische f\u00fcr j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung Bebauung vor, mit kleinen Engp\u00e4ssen zwischen den B\u00fcrgerh\u00e4usern, schmalen Fluren und winzigen H\u00f6fen. Charakteristisch sind auch nie im westlichen Stadtteil gesehene schmale Frontw\u00e4nde.<\/p>\r\n<p>Der Name der Judenstra\u00dfe kommt wahrscheinlich von einem Ort, wo sich die Juden ab der H\u00e4lfte des 15. Jh. begannen, anzusiedeln. Dadurch dass die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung eine Einwilligung nur f\u00fcr die Besiedlung des geringen Stadtquartiers bekam, war dazu gezwungen, eine eigenartige Art der Bebauung auszubilden. Vom Anfang des 19. Jh. begann der Prozess der Ansiedlung in &#8222;Grab\u00f3wka- Viertel&#8220; in dem \u00f6stlichen Stadtteil. Vor dem Jahr 1939 bildeten die Juden fast die H\u00e4lfte der Gesamtbev\u00f6lkerung in Tarn\u00f3w.<\/p>\r\n<p>Vom 11. bis zum 19 Juni ist die &#8222;\u017bydowska &#8211; Stra\u00dfe&#8220; (Judenstra\u00dfe) ein Zeuge des Massenmordes an Juden geworden, ca. 3 Tausend Juden wurden von den Nazis auf dem Marktplatz umgebracht. Den Erinnerungen zufolge floss das j\u00fcdische Blut entlang den Stra\u00dfen vom Marktplatz herunter. 1997 hat man in das Eckhaus in der Judenstra\u00dfe eine Gedenktafel eingemauert, um dieses Ereignis denkw\u00fcrdig zu machen. Unter der Tafel hat man ein Fragment des Marktplatzpflasters gelegt, das ein stummer Zeuge der Vergangenheit ist.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><b>Die Bimah<\/b><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-186643 size-medium alignleft\" src=\"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Bima-Tarn\u00f3w-15-400x267.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"267\" \/><\/p>\r\n<p>Die Bimah (Hebr\u00e4isch bedeutet eine Erh\u00f6hung) ist ein Teil der Synagoge, meistens in Podiumform, von der aus die Torafragmente und die prophetischen B\u00fccher, w\u00e4hrend des Sabbats und j\u00fcdischen Festtagen vorgelesen werden. Das sind die \u00dcberreste nach der \u00e4ltesten, gemauerten Tarnower Synagoge, die nach 1661 gebaut wurde. Urspr\u00fcnglich stand an dieser Stelle wahrscheinlich ein Holzbau, der von vielen Br\u00e4nden heimgesucht durch einen gemauerten Bau ersetzt wurde. Zwischen vier S\u00e4ulen erhebt sich eine Decke mit einer von unten gesehenen Stuckdekoration. Sowohl die &#8222;Alte Synagoge&#8220; als auch die anderen Beth\u00e4user wurden von den Nazis am 9. November 1939 niedergebrannt. Die Brandst\u00e4tte, die das Feuer nicht zerst\u00f6rte, wurden einige Monate sp\u00e4ter abgebrochen. 1987 wurde die Bimah mit einem Dach bedeckt.<br \/>\r\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-186587 size-medium alignleft\" src=\"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Bima-Tarn\u00f3w-8-400x267.jpg\" alt=\"\" width=\"400\" height=\"267\" \/>Seit 1996 bewirtet sie reichlich die K\u00fcnstler, die w\u00e4hrend den von dem Verein f\u00fcr Pflege der Stadtdenkm\u00e4ler der j\u00fcdischen Kultur organisierten &#8222;Gedenktagen der galizischen Juden&#8220; auftreten.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><b>Die Goldhammer-Stra\u00dfe<\/b><\/p>\r\n<p>Ende des 19. Jh. bl\u00fchte auf dieser Stra\u00dfe nicht nur das j\u00fcdische Leben. Diese Stara\u00dfe wurde von dem Stadtrat zu Ehren der Person von Dr. Eliasz Goldhammer, des Anwalts und des Vizeb\u00fcrgermeisters in den Jahren 1906-11 genannt. Er hatte gro\u00dfe Verdienste f\u00fcr die Tarnower Gesellschaft. <br \/>\r\nDie fr\u00fchere &#8222;Zdrojowa- Stra\u00dfe&#8220; wurde von dem Tarnower Stadtrat nach seinem Namen genannt. An der &#8222;Goldhammer- Stra\u00dfe&#8220; befinden sich noch Geb\u00e4ude, die von der Glanzzeit der ehemaligen Tarnower j\u00fcdischen Gesellschaft zeugen.<br \/>\r\nUnter der Nr. 1 befand sich im ersten Stock das letzte in der Stadt t\u00e4tige Bethaus, das in seiner Obhut der letzte Tarnower Jude Abraham Ladner hatte. Nach seinem Tode ging die 550-j\u00e4hrige Geschichte von Polen und Juden zum Ende zu. <br \/>\r\nUnter der Nr. 3, im Stadtamtgeb\u00e4ude befand sich das im Jahre 1904 erbaute &#8220; Soldinger- Hotel&#8220; das eine Visitenkarte dieser Stra\u00dfe war. W\u00e4hrend der Okkupationszeit wurde es in ein Hotel f\u00fcr deutsche Soldaten umgetauscht, die dort ihren Urlaub genossen. Nach dem Krieg war dieses Hotel wieder im Besitze von Juden, wo der Sitz der Glaubensgemeinde untergebracht war und wo auch das erste Bethaus erschaffen wurde. <br \/>\r\nAuf der anderen Seite der &#8222;Wary\u0144ski- Stra\u00dfe&#8220; unter der Nr.5 befindet sich das im Jahre 1890 im eklektischen Stil erbaute Geb\u00e4ude der ehemaligen j\u00fcdischen Kreditgesellschaft. Im Geb\u00e4udeflur hat man 2 Gedenktafel zu Ehren von Herman Metz (dem Mitglied des Stadtrats, und dem Initiator des Geb\u00e4udes) und die zweite von dem schon erw\u00e4hnten Eliasz Golhammer eingemauert. Auf der anderen Seite unter der Nr. 6 kann man die Inschriften in der jiddischen und polnischen Sprache sehen, die f\u00fcr die Restaurantspeisen werben.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><b>Die Jubil\u00e4umssynagoge<\/b><\/p>\r\n<p>An der Ecke der &#8220; Nowa-Stra\u00dfe&#8220; und &#8220; Wary\u0144ski- Stra\u00dfe&#8220; gab es viele Institutionen, die f\u00fcr die j\u00fcdische Gemeinde von gro\u00dfer Bedeutung waren. Die &#8222;Nowa&#8220; Stra\u00dfenecke von der westlichen Seite wurde von dem &#8220; kaha\u0142u&#8220; Geb\u00e4ude, also von der israelischen Gemeinde in Tarn\u00f3w eingenommen. Gleich daneben stand eine kleine Synagoge von Debora Menkes (Weksler), einer Wohlt\u00e4terin der j\u00fcdischen Gemeinde und der Stifterin des j\u00fcdischen Hospitals. An der \u00f6stlichen Ecke der Nowa- Stra\u00dfe, dort wo sie sich mit der &#8220; Wary\u0144ski- Stra\u00dfe&#8220; kreuzte, stand ehemals eine der gr\u00f6\u00dften Tarnower Synagogen, die so genannte Neue Synagoge, oder Jubil\u00e4umssynagoge. Sie wurde fast 60 Jahre seit 1848 bis 1908 gebaut. Sie wurde am 18. August 1908 am Geburtstag von Franz Joseph zum Gebrauch \u00fcbergeben, deshalb hei\u00dft sie Jubil\u00e4umssynagoge. Die originelle Form erweckte den Eindruck, dass die goldene Kuppel \u00fcber die Stadt \u00fcberragt. F\u00fcr die Tarnower Juden war sie der h\u00f6chste Stolz. Sie hat leider der Tarnower Bev\u00f6lkerung nur 30 Jahre gedient. Am 9 November 1939 wurde sie wie auch die anderen Synagogen in Brand gesetzt. Die Synagoge brannte 3 Tage. Einige Monate sp\u00e4ter hatten die ausgebrannten Mauern einen mehrt\u00e4gigen Widerstand gegen die Nazis geleistet. Dadurch hat man die Sprengung der Synagoge verhindert. Im September 1993 hat man auf Anregung von dem Verein f\u00fcr Pflege der Stadtdenkm\u00e4ler der j\u00fcdischen Kultur eine Gedenktafel an dem B\u00fcrgerhaus errichtet, wo fr\u00fcher die Synagoge stand.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><b>Das j\u00fcdische Badehaus und das Denkmal des Ersten Transports<\/b><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"size-medium alignright wp-image-21381\" src=\"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Laznia-zydowska-400x300.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Laznia-zydowska-400x300.jpg 400w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Laznia-zydowska-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Laznia-zydowska-650x488.jpg 650w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Laznia-zydowska-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Laznia-zydowska.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\r\n<p>Das Geb\u00e4ude hat ein Tarnower Baumeister Franciszek Hackbeil entworfen, der zusammen mit dem Bauunternehmer Michal Miko\u015b eine Gesellschaft f\u00fcr den Bau des Badehauses auf dem damaligen &#8220; Do\u017cywocie- Platz&#8220; gegr\u00fcndet. Der Bau im maurischen Stil wurde im Jahre 1904 zum Gebrauch \u00fcberlassen.<\/p>\r\n<p>In diesem Geb\u00e4ude, am 13. Juni wurden 753 Menschen gefangen genommen. Am n\u00e4chsten Morgen (am 14. Juni) wurden sie vor dem Badehaus, unweit der niedergebrannten Jubil\u00e4umssynagoge aufgestellt und in Begleitung von bewaffneten Gendarmen zum Bahnhof in Tarn\u00f3w gebracht. <br \/>\r\nDer Zug wurde mit den Juden beladen und ins Konzentrationslager nach Auschwitz abtransportiert, wo es nur 728 gelangte. Die KZ- H\u00e4ftlinge die so genannte &#8222;Tarnowiaki&#8220; trugen im Lager die niedrigsten KZ- Nummer von 31 bis 753.<\/p>\r\n<p>Nur 200 von ihnen haben Auschwitz \u00fcberlebt. Unter den H\u00e4ftlingen, die das Vernichtungslager nicht \u00fcberstanden haben, waren u.a. Dr. Zdzis\u0142aw Simche, der Geographe und der Tarnower Gymnasiumslehrer, Autor der Monographie &#8222;Tarnow und die Umgebung&#8220;, Dr. Emil Wider- Rechtanwalt, Maksymilian Rozenbusz- Direktor des hebr\u00e4ischen Gymnasiums, Jakow Szwarc- Industrielle und die anderen. Kein Jude hat Auschwitz \u00fcberlebt. Der Platz vor dem Badehaus tr\u00e4gt heutzutage den Namen &#8220; Platz der Auschwitzh\u00e4ftlingen&#8220;. Dort befindet sich auch ein denkw\u00fcrdiges Denkmal, von Otto Schier entworfen, das an diese tragischen Ereignisse erinnert.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><b>Der Ghettohelden-Platz<\/b><\/p>\r\n<p>Heute ist das der Platz der Ghettohelden, fr\u00fcher hie\u00df er &#8222;Platz unter der Eiche&#8220;. Dort, wo sich der Platz mit der Wa\u0142owa-Stra\u00dfe kreuzt, befand sich w\u00e4hrend der Okkupationszeit das gr\u00f6\u00dfte Ghettotor (das zweite Tor befand sich in der damaligen &#8220; Folwarczna- Stra\u00dfe&#8220;, heute &#8222;Wary\u0144ski- Stra\u00dfe&#8220; auf der H\u00f6he der Kreuzung mit der &#8222;Kupiecka- Stra\u00dfe&#8220;. Das Ghettotor war aufmerksam von den deutschen Gendarmen besch\u00fctzt. Am 7. September 1939, nachdem die Okkupationszeit angefangen hatte, z\u00e4unten die Deutschen das Ghetto nicht ein. In Tarnow lebten derzeit 25.000 Tausend der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung. Man hat vermutet, dass diese Zahl infolge der Umsiedlungen aus den benachbarten Ortschaften zunimmt, deshalb wurde die Freiz\u00fcgigkeit der j\u00fcdischen Bev\u00f6lkerung auf das Judenstadtviertel aus der Zeit vor dem Krieg eingeschr\u00e4nkt. Schlie\u00dflich ist im Jahre 1942, infolge von verschiedenen Judenmordaktionen und Transport in Vernichtungslager ein riesiges Ghetto mit einer Umz\u00e4unung geschaffen worden. Das eingez\u00e4unte Ghetto war von einer Seite mit den Stra\u00dfen: &#8220; Der Platz unter der Eiche, mit der Wa\u0142owa-, und Lwowska- Stra\u00dfe verschlossen, von der anderen Seite mit der &#8222;Nowa,- Mickiewicz-, Starod\u0105browska-, und Polna-Stra\u00dfe. Das Ghettogel\u00e4nde, das urspr\u00fcnglich nach Osten bis an die Jasna-Stra\u00dfe reichte, war systematisch verkleinert.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><b>J\u00fcdischer Friedhof<\/b><\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"size-medium alignright wp-image-21386\" src=\"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Cmentarz-zydowski-01-400x300.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Cmentarz-zydowski-01-400x300.jpg 400w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Cmentarz-zydowski-01-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Cmentarz-zydowski-01-650x488.jpg 650w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Cmentarz-zydowski-01-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Cmentarz-zydowski-01.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\r\n<p>Die Tarnower Nekropole ist der gr\u00f6\u00dfte, der \u00e4lteste und am besten erhaltene Friedhof in S\u00fcdpolen. Auf der Fl\u00e4che von 3,20 ha befinden sich ca. 6 Tausend Grabm\u00e4ler. Die \u00e4ltesten stammen aus dem 17. Jh. Auf manchen sind Polychromiespuren erhalten geblieben. Die Mehrheit besitzt reiche Symbolik und Ornamentik. Die Grabm\u00e4ler sind mit hebr\u00e4ischen, deutschen und polnischen Inskriptionen verziert.<br \/>\r\nDer Friedhof wurde im 16. Jh. auf dem Gebiet des ehemaligen Stadtvorwerks &#8220; Pogwizd\u00f3w&#8220; angelegt. Zum ersten Mal wurde er im Jahre 1581 erw\u00e4hnt. W\u00e4hrend der Okkupationszeit wurde er von den Deutschen verw\u00fcstet und zerst\u00f6rt. Vom Juni 1942 bis September 1943 diente er den Massenexekutionen an Juden aus dem Tarnower Ghetto. Nach dem Krieg 1946 hat ein Schnitzer Dawid Becker an der Stelle des Massengrabs eine gebrochene S\u00e4ule aufgestellt, die aus der Ruine der Neuen Synagoge (Jubil\u00e4umssynagoge) in Tarn\u00f3w kam. Die Inschrift, die darin geschnitzt wurde, kommt aus der hebr\u00e4ischen Sprache, aus der Dichtung von Nahman Bialik &#8220; und die Sonne schien und sch\u00e4mte sich nicht \u00e2\u20ac\u00a6..&#8220;, die nach dem Judenpogrom in Kiszyni\u00f3w in der Ukraine 1905 geschaffen wurde. Seit 1989 nahm den Friedhof in ihren Schutz der Verein f\u00fcr Pflege der Stadtdenkm\u00e4ler der j\u00fcdischen Kultur in Tarnow. Der Friedhof wurde auch in die Sehensw\u00fcrdigkeitenliste Polens eingeschrieben. Die Umz\u00e4unung wurde aufgebaut, die wildwachsenede Hecke entfernt und umgekippte Grabsteine wieder aufgestellt.<\/p>\r\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"400\" height=\"300\" class=\"size-medium alignright wp-image-21376\" src=\"http:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Cmentarz-zydowski-03-400x300.jpg\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Cmentarz-zydowski-03-400x300.jpg 400w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Cmentarz-zydowski-03-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Cmentarz-zydowski-03-650x488.jpg 650w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Cmentarz-zydowski-03-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.it.tarnow.pl\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/TARNOW-Cmentarz-zydowski-03.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/p>\r\n<p>Auf dem Friedhof sind Grabsteine von Rabbinern, Richtern, K\u00fcnstlern, zionistischen Aktivisten, ein Friedhofsquartier der Juden, der Soldaten der \u00f6sterreichisch-ungarischen Armee erhalten geblieben, die w\u00e4hrend des 1.Weltkrieges im nahe gelegenen Krankenhaus gestorben sind.<br \/>\r\nGeschmiedetes Eisentor des Friedhofs befindet sich zurzeit in Holocaust Memorial Museum in Washington. Das Tor \u00fcbergab der damalige polnische Pr\u00e4sident Lech Wa\u0142esa, w\u00e4hrend seines Aufenthalts in den USA im Jahre 1991. Dieses Tor ist ein zweites Objekt dieses Museums solcher Gr\u00f6\u00dfe. <br \/>\r\nDer j\u00fcdische Friedhof in Tarn\u00f3w ist noch t\u00e4tig und wird von der J\u00fcdischen Glaubengemeinde verwaltet.<br \/>\r\nDer Friedhof hat auch eigene Monographie der Autorschaft von Leszek Ho\u0144do mit dem Titel &#8222;Der j\u00fcdische Friedhof in Tarnow&#8220;, die im Jahre 2002 herausgegeben wurde und einen Friedhofsf\u00fchrer von Adam Bartosz und Janusz Kozio\u0142.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><b>Die &#8222;Ochronek-Stra\u00dfe&#8220;<\/b> &#8211; hier befand sich &#8222;das Haus der Arbeiter&#8220;, das von der sozialistischen Partei &#8220; Bund&#8220; erbaut wurde. Ein St\u00fcck weiter gab es eine Kofferfabrik, damals das Eigentum der Gesellschaft &#8220; Krzk&amp; Szpiller&#8220;.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><b>Die &#8222;Szancer M\u00fchle&#8220;<\/b><\/p>\r\n<p>Henryk Szancer (1825-1885) wurde in \u017bywiec geboren. Er ist \u00fcber \u017babno nach Tarn\u00f3w gekommen. 1846 \u00f6ffnete er in Tarn\u00f3w eine Dampfm\u00fchle und am 24. November 1859 hat er zusammen mit seinem Gesch\u00e4ftspartner Wilhelm Freund eine Griesm\u00fchle in Betrieb gesetzt, die im raschen Tempo ihre Leistungsf\u00e4higkeit erh\u00f6ht hat. Diese Tatsache hat einen positiven Einfluss auf die Modernisierung des M\u00fchlengewerbes in Galizien ausge\u00fcbt. In der Szancer&amp; Freund Gesellschaft wurden die \u00e4hnlichen M\u00fchlen in Przemy\u015bl, Stanis\u0142aw\u00f3w und Bochnia gebaut.<br \/>\r\n1865 haben sie mit vereinten Kr\u00e4ften die zweite Dampfm\u00fchle in Tarn\u00f3w in Gang gebracht.<br \/>\r\nIn den 80er Jahren des 19. Jh. hat die Tarnower M\u00fchle achtmalig h\u00f6here Steuer als die M\u00fchlen in Preu\u00dfisch- Oberschlesien gezahlt. Diese Tatsache kann nur von dem Schwung der Investitionen der Tarnower Unternehmer zeugen.<br \/>\r\nHenryk Szancer war auch ein geehrter Wohlt\u00e4ter und ein Mitglied des Stadtrats. Er wurde auch mit dem Titel des Ehrenb\u00fcrgers der Stadt Tarn\u00f3w und von dem Kaiser selbst mit dem Franz- Joseph- Orden ausgezeichnet. <br \/>\r\nNach seinem Tode wurde er auf dem j\u00fcdischen Friedhof in Tarn\u00f3w begraben, wo es noch bis heute seinen Grabstein gibt. Das Grabmal hat eine Inskription sowohl in der hebr\u00e4ischen, als auch in der polnischen Sprache. Das ist wahrscheinlich die \u00e4lteste Inschrift auf Polnisch auf dem j\u00fcdischen Friedhof.<br \/>\r\nDie Grabinschrift und polnisierte Rechschreibung seines Namens zeugt von der Assimilation der ganzen Familie Szancer an die polnische Kultur.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><b>Die &#8220; Sienna-Stra\u00dfe&#8220;<\/b> &#8211; zweist\u00f6ckiges Geb\u00e4ude, fr\u00fcher der Sitz der Tolmud Tora- Schule, heute medizinisches Lyceum.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><b>Die &#8220; Westwalewicz-Stra\u00dfe&#8220;<\/b> fr\u00fcher befand sich hier Jawne- Schule namens Baron M. Hirsch, heute befindet sich hier ein Kunstlyceum.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><b>Die &#8220; Nadbrze\u017cna-Stra\u00dfe&#8220;<\/b> hier an dieser Stra\u00dfe, die entlang des Bachs &#8220; W\u0105tok&#8220; l\u00e4uft, befand sich fr\u00fcher ein j\u00fcdischer ritueller Schlachthof. Hier an diesem Ort, am Tag des neuen Jahres ( Rosz Haszana) haben sich Judenscharen gesammelt, um ihre traditionellen Gebete zu verrichten und eine symbolhafte Brotkrume ins Wasser zu werfen.<\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><b>Das Geb\u00e4ude der &#8220; Safa Berura&#8220; Gesellschaft<\/b><\/p>\r\n<p>Im Jahre 1923 dank den Bem\u00fchungen der seit dem 20. Jh. existierenden J\u00fcdischen Gesellschaft der \u00f6ffentlichen Volksschulen Safa Berura (reine Sprache) wurde eine \u00f6ffentliche Volksschule ins Leben gerufen. Im Jahre 1927 wurde noch ein privates Koedukationsgymnasium mit dem humanistischen Profil gegr\u00fcndet. Das Gymnasium verf\u00fcgte \u00fcber eine gut ausgestattete Bibliothek mit ein paar Tausend von B\u00fccherb\u00e4nden. Der Lehrerk\u00f6rper besa\u00df mit einigen Ausnahmen volle p\u00e4dagogische Qualifikationen. Das j\u00fcdische Gymnasium mit dem zionistischen Profil sollte die Jugend auf den Wiederaufbau des Israels vorbereiten und gleichzeitig gew\u00e4hrleistete sie eine Allgemeinbildung mit der Ber\u00fccksichtigung der hebr\u00e4ischen Sprache, der j\u00fcdischen Ethik und der Geschichte. Die Unterrichtssprache war Polnisch, dagegen das Problemstellung des Judaismus hat man in der hebr\u00e4ischen Sprache vorgetragen. In dem letzten Jahr der j\u00fcdischen Bildungst\u00e4tigkeit nahmen hier 243 Sch\u00fcler den Unterricht. <br \/>\r\nDas Gymnasium wurde im Jahre 1939 infolge des Beschlusses der Nazibeh\u00f6rde geschlosse<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Jahr 1939 z\u00e4hlte Tarn\u00f3w 56 000 Einwohner, wovon ungef\u00e4r 25 000 Juden waren (45% der Stadtbev\u00f6lkerung) und Tarn\u00f3w war die vierte Stadt im fr\u00fchen Galizien, was die Anzahl der [&hellip;]","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":9807,"menu_order":234,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"tags":[],"class_list":["post-9813","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":{"old_object_id":"5636","old_parent_id":"5631","old_url":"Es-ist-sehenswert\/Tarnow\/Sehenswuerdigkeiten-der-juedischen-Kultur","intro_text":"","show_children":"1","class":"folder","type":"single","in_menu":true,"map":"","old_id":"","top_column":"","left_column":"","right_column":"","bottom_column":"","skip_import":false,"_menu_related_id":"96093","show_date":false,"rooms_info":""},"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v25.4 (Yoast SEO v25.4) - 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