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Die Geschichte der Stadt

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Am 7. März 1330 gewährte das Königshaus mit dem König Wladyslaw Lokietek, dem Krakauer Governeur Spicymir, ein Dokument, welches ihm das Recht gab, die Stadt Tarnów entwickeln zu können. Der Grund für die Lage waren eine sehr gute Handelsroute zwischen Deutschland und Russland und eine Verkehrsroute zwischen Ungarn und der Ostsee. Er beschloss die Stadt auf einem Hügel anzusiedeln, womit sie sich jetzt hoch über der Landschaft befindet (226m über dem Wasserspiegel). Der mittelalterliche Aufbau der Stadt war charekteristisch für diese Zeit seiner Gründung und ist bis heute noch erkennbar.

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Die längste Periode der Entwicklung Tarnows fand im 16. Jh. statt, in der Zeit, als Jan Tarnowski, der Adlige, "Hetman" genannt, ein grosser Hausherr und Unternehmer, der Erbe Tarnows war. Im Jahre 1536 standen 200 Häuser und es lebten 2000 Einwohner inmitten der Stadtmauern. Leider zerstörten in den Jahren 1567-1787 (das Jahr, als es eine private Stadt wurde) zahlreiche Brände, Krankheiten, Kriege und vor allem die Gier der Autoritäten die Stadt, und es endete der Wohlstand. In einem Bestreben, die Existenz der Stadt zu retten, begann Tarnow seine Entwicklung am Ende des 18. Jhs. wieder zu steigern. Zusätzlich war hier ein grosser Hauptsitz für die Brigade stationiert. Schon in 1870 hatte Tarnow 21779 Einwohner und war die dritt- grösste Stadt in Galicia, nach Lvov und Krakow. Als der Erste Weltkrieg im August 1914 ausbrach, traten Tarnower gewillt der Polnischen Legion bei und am Ende vom Oktober 1918 war Tarnow die erste Stadt, die ihre Unabhängigkeit gewann. Während der Periode 1918- 1939, entwickelte sich die Polnische Republik zu einer Industriestadt. Doch das endete leider am 28. August 1939, als eine Bombe, von einem deutschen Saboteur gelegt, im Bahnhof explodierte. Zwanzig Menschen starben und man streitet darum, ob der Zweite Weltkrieg nicht ein Resultet daraus ist. Am 14. Juni 1940 fand der erste Transport von 728 Gefangenen aus dem jüdischen Bad zu dem Konzentrationslager in Auschwitz statt.

 

Nach dem Krieg, wurde Tarnow die Hauptstadt des Tarnów-Kreises und nach 1975, als Ergebnis einer administrativen Landesreform, wurde sie zur Hauptstadt der Woiwodschaft.
Darafhin nahm sie die Rolle eines administrativen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentrums der Region an. Gleichzeitig überstieg die Zahl der Einwohner mehr als 120 Tausend, doch irgendwie verlor die Stadt ihren Titel als im Januar des Jahres 1999 und ist heute der Sitz zweier Distrikte.