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Die Sehenswürdigkeiten der jüdischen Kultur

TARNÓW - Cmentarz żydowski (03)

Tarnów

 

Baczków - Am Rande des Niepołomicki Urwaldes befindet sich ein Grabdenkmal zum Gedenken an von Deutschen ermordeten Menschen hauptsächlich Ältere und Kinder im Rahmen einer Aussiedlungsaktion. Fünf Betonplatten bedecken ihre Grabdenkmäler. In der mittleren hat man eine senkrecht stehende Stele errichtet in der Form von Mazzeva, versehen mit polnischen und hebräischen Inschriften.

Bobowa - eines der Zentren der chassidischen Religion . Hier finden wir eine gut erhaltene Mauersynagoge aus der Hälfte des 18. Jahrhundert. Es gibt hier auch einen Friedhof mit teilweise erhaltenen Grabdenkmälern und ein paar Gedenktafel.

Bochnia - ein gut erhaltener Friedhof aus dem Jahre 1872, unvollendete Synagoge, die in eine Bank umgewandelt wurde. Aus dem ganzen Komplex ist das Geflügelschlachthofgebäude erhalten geblieben, wo es heute Wohnungen gibt, das hiesige Museum namens S. Fischer stellt eine Dauerausstellung der jüdischen Kultur dar.

Brzesko - hier finden wir wieder einen gut erhaltenen Friedhof mit wertvollen Grabsteinen wie: Ohelim und Mazzeva. Außerdem befindet sich hier ein jüdisches Gemeindehaus, die ehemalige Synagoge und das Badehaus. Heute sind es kulturelle Objekte.

Brzostek - im Gebäude, wo sich heute das Internat befindet, gab es früher eine Synagoge.

Dąbrowa Tarnowska - in der Stadt fanden jüdische Versammlungen (" waad") statt. Bis heute ist der Friedhof mit einigen Grabsteinen erhalten geblieben, eine verfallene Synagoge mit Überresten nach schönen Malereien und noch bis heute als Museum erhalten privates Gebetshaus.

Dębica - der Friedhof mit einem neuen Grabdenkmal für die Naziopfer.

Nowy Wiśnicz - der Friedhof aus dem Anfang des 17. Jahrhundert, der älteste nach dem Tarnower Friedhof.. Einige wertvolle Grabsteine (Mazzeva) mit einer interessanten Ornamentik sind erhalten geblieben.

Pilzno - ein völlig zerstörter Friedhof, Grabsteine von Naziopfern.

Radomyśl Wielki - außer dem zerstörten Friedhof aus dem 19. Jahrhundert kann man ein regionales Haus mit jüdischer Sammlung besichtigen.

Rzepiennik Strzyżewski - ein völlig zerstörter Friedhof

Szczucin - ein mit einem Wald bedeckter zerstörter Friedhof.

Zakliczyn - ein eher untypischer Friedhof, angelegt durch die österreichische Armee. An der Piłsudski- Straße befindet sich ein Rabi Haus, wo Juden manchmal Gebete verrichtet haben.

Zbylitowska Góra - hier in dem Wald Buczyna finden wir ein Grabdenkmal zum Gedenken an 6 Tausend ermordeten Tarnower Juden, darunter ein markiertes Grab von 800 getöteten Kindern.

Żabno - auf dem hier befindlichen Friedhof sind viele Grabdenkmäler erhalten geblieben.